DAS SICHERHEITSKONZEPT ALS MITTEL DER SICHERHEITSPLANUNG

Früher nur für Versammlungsstätten gefordert, ist es heutzutage selbstverständlich, dass Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen fast jeder Art gefordert bzw. geschrieben werden. Dieser in der Theorie so selbstverständliche Teil des Sicherheitsplanung von Veranstaltungen ist in der Realität jedoch häufig mit Herausforderungen behaftet – zu unklar sind die Anforderungen rund um das Thema, zu unsicher sind viele in Bezug auf die Frage, was ein Sicherheitskonzept eigentlich ist.

Für Diskussionen sorgt etwas die Frage, für welche Veranstaltungen eigentlich ein „Sicherheitskonzept“ geschrieben werden muss: Betrachtet man die einschlägigen Forderungen „ab 5.000 Besucherplätzen“ oder „wenn es die Art der Veranstaltung erfordert“, erscheint es, als müssten Sicherheitskonzepte immer dann geschrieben werden, wenn eine besondere Gefährdung (welcher Art auch immer) besteht.

Betrachtet man aber das, was ein Sicherheitskonzept eigentlich beschreibt, kann man auch leicht zu der Einschätzung kommen, das die „Beschreibung sicherheitsrelevanter Faktoren“ für jeder Art von Veranstaltung sinnvoll ist.

Sicherheitskonzept

SICHERHEITSKONZEPTE BESCHREIBEN:

  • wie die im Rahmen einer Gefährdungsanalyse festgelegten Schutzziele erreicht bzw. aufrecht erhalten werden sollen
  • die handelnden Personen
  • die möglichen Gefährdungen für die Veranstaltung
  • die Beteiligteren und die zur Reduzierung der Gefährdungen implementierten Maßnahmen

ALLE RELEVANTEN BETEILIGTEN SIND GEFRAGT...

Sicherheitskonzepte allein sind keine Garant für die Sicherheit einer Veranstaltung, ermöglichen jedoch eine systematische Auseinandersetzung mit den relevanten Faktoren und dienen darüber hinaus als nützliche Werkzeuge, die eine kontinuierliche und systematische Weiterentwicklung der Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen.

Obwohl das Sicherheitskonzept von uns für Betreiber und Veranstalter verfasst wird, müssen alle relevanten beteiligten Organisationen Informationen beisteuern, um sicherzustellen, dass sowohl alle wesentlichen Aspekte betrachtet als auch Schnittstellenverluste von Anfang an vermieden werden. Sinnvollerweise sollte innerhalb der Organisationen über das Sicherheitskonzept ein „Einvernehmen erzielt werden, da so sichergestellt werden kann, dass die Inhalte und die zum teil subjektiven Einschätzungen von allen Beteiligten geteilt werden.

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